Warum eine OP, wenn Saul weg ist…

…also, das ist so: Bis jetzt wurde ich ja noch nicht operiert, heisst, alles ist noch da wo es sein soll. Einzig Gewebeproben wurden entnommen, vor der Chemoterapie, wo dann auch eindeutig und endgültig festgestellt wurde, dass es Brustkrebs ist.

Nach der Chemo kann man leider nicht genau sagen, ob nicht doch noch irgendwo Krebszellen zurückgeblieben sind, da diese so klein sind, dass sie auf den bildgebenden Untersuchungen einfach nicht zu sehen sind. Und der entzündliche Brustkrebs, die Art, die ich habe, ist leider so agressiv und gemein, dass er, wenn man nicht das komplette Gewebe und die Haut weg nimmt, er wieder kommen kann. Diese Art von Krebs ist leider kein abgegrenzter Knoten, sondern er wandert und frisst sich ins Gewebe und die Haut. Kann man sich ungefähr so vorstellen, wie ein Pilz, dessen Wurzeln sich weit ins Erdreich verteilen. Und bis jetzt gibt es leider noch keine Untersuchungen, die jede einzelne Zelle betrachten können und feststellen könnten, ob auch nichts mehr an Krebszellen vorhanden ist. Daher die OP, denn wo nix ist kann nix wachsen!

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