mmmhhhh lecker!

Bin diese Woche beim Surfen auf ein super schnelles, leckeres Apfelkuchenrezept gestossen, dass ich Euch nicht vorenthalten kann. Das Rezept kommt von Jen und das Originalrezept in Englisch für Aspen Apple Cake findet ihr im userealbutter-blog.

Schnell ist es, weil es die Zutaten wie für Muffins behandelt, man braucht keine Küchenmaschine, keinen Quirl, keine Waage. Das ganze wird in zwei Schüsseln mit dem Schneebesen zusammengerührt. Ausserdem verwendet man cups (Tassen) zum Abmessen – schneller gehts wirklich nicht.

Aspen Apple Cake
(Originalrezept von Susan G. Purdys Buch Pie in the Sky für Backen in grossen Höhen. Das Rezept ist aber bereits angepasst für unsere Höhen.)

3 cups (Tassen) Mehl
1 TL Backpulver
1/4 TL Salz
1/2 TL Zimt
1/2 TL Muskatnuss
3 cups Äpfel, geschält und gewürfelt (das sind ungefähr 3 normale Äpfel)
1 cup Rosinen
1 cup Walnüsse, gehackt
1 1/2 cups Öl
3 grosse Eier
Vanillearoma oder Rum
3 EL Milch
Puderzucker zum Bestäuben

Ofen auf 180 Grad vorheizen. Guglhupfform einfetten (ich hatte, das Problem, dass der Kuchen nicht gut aus der Form ging, daher unbedingt auch Semmelbrösel in die Form!)

In einer Schüssel Mehl, Backpulver, Salz und die Gewürze mischen. In einer anderen Schüssel Äpfel, Rosinen, Walnüsse und 2 EL der Mehlmischung verrühren, damit alles gut mit Mehl bestäubt ist. In einer grossen Schüssel Öl, Zucker, Eier, Vanillearoma und die Milch gut mit dem Schneebesen verrühren, es muss nur gut verrührt sein, nicht schaumiggeschlagen! Dann die Mehlmischung gut einrühren. Die Äpfelmischung dazugeben und gut verrühren, das alles wird ein ziemlich dicker Teig.

Alles in die Form geben und für 75-85 min. backen.

In meinem Gasofen, der leider nur Unterhitze hat, brauchte ich eine höhere Temperatur und längere Backzeit, aber mit den üblichen Elektroöfen müssten die Angaben stimmen.

Zum Servieren den Kuchen mit Puderzucker bestäuben.

Heut früh haben wir ihn dann probiert – echt lecker! Nur würde ich das nächstemal die Menge von Zimt und Muskatnuss verdoppeln, man schmeckt sie kaum, und die Rosinen in Rum einweichen. Ausserdem hatte ich einen Teil des Öls durch Olivenöl ersetzt, zum einen, weil mir das Öl ausging und zum anderen, weil im Originalrezept auch Olivenöl zur Auswahl gegeben wurde – war keine gute Idee! Ich finde, man schmeckt das Öl heraus – also neutrales Öl verwenden!

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