Knöpfe, Geier und Kunst

Gestern haben wir mal wieder einen Ausflug nur mit Mädels nach Sao Paulo gemacht. Wie immer, erstmal Shopping in einem der Viertel, die nur Kleidung und Accessoires verkaufen. Dort bin ich per Zufall über zwei koreanische Supermärkte gestolpert – endlich find ich alle Zutaten fürs koreanische Barbecue!! Zwischen den Bekleidungsgeschäften immer mal wieder Restaurants und Bars, darunter ein süsses kleines griechisches und ein bulgarische Cafe mit Strudel – leider hatten wir schon eine Reservierung in einem Bistro und mussten auf die Leckereien verzichten!

Auf der Strasse und in den Geschäften nette kleine Details:

Nachdem wir mehr oder weniger erfolgreich das Bekleidungsviertel abgegrast hatten, gings nach einem super Mittagessen weiter zur Biennale im Parque Ibirapuera. Wir hatten eine Führung, leider war kaum was zu verstehen – der Lärm von über 1500 Schulkindern, die diesen Tag auch dort verbrachten, war zu hoch!

Die Kunst? Geschmackssache, klar! Es gab dort eine eigenartige Installation von hohen schwarzen säulenartigen Gebilden auf denen Lautsprecher in Käfigen angebracht waren, die hintereinander ständig 3 verschiedene brasilianische Lieder spielten und darauf wiederum sassen 3 schwarz Aasgeier. Lebendige! Das einzig weisse war der Kot der Tiere… Lebewesen als Kunst? Hm… und die waren auch schon mehrmals mit der Ausstellung unterwegs….

Dann durften wir noch durch eine Pseudovagina laufen, die sich als solche erst beim Verlassen rausstellte. Betrachteten verstörende Bilder von Erschiessungsszenen, hielten uns die Nase ob stinkender, verwesender Fische und mussten schmunzeln über eine riesige Schultafel unter der sich Berge von Kreidestaub häuften.

Alles in allem – interessant!

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