Canyons, Geysire, Bären und Shopping – Teil VI

Auf dem Weg zum Mount Rushmore NM war es neblig, verregnet und die ganze Fahrt irgendwie unwirklich. Aber eigentlich haben wir das genossen, in Brasilien haben wir so ein Wetter normalerweise nicht und es war mal eine nette Abwechslung. Allerdings waren die vier Jungs deswegen nicht wirklich fotogen:

Wir sind den kleinen Wanderweg am Fusse des Berges gelaufen und hatten immer wieder nette Ausblicke auf die Köpfe, die sich mal hinter Nebelschwaden versteckten und dann wieder auftauchten. Auf dem Weg sind uns niedliche Viecher begegnet.

Bei dem hier, wissen wir nicht, was es ist, beim nächsten allerdings schon!

Von Mount Rushmore aus sind wir den Peter-Norbeck-Scenic-Highway gefahren, um in den Custer-State-Park zu gelangen, der sehr unwirklich wirkte durch den Nebel und Schneeregen, hatte aber durchaus seine Reize!

Auf der Rundfahrt sind wir durch viele Tunnel gekommen und über interessante Brücken gefahren. Die Brücken hiessen Pigtail-Bridges, erst konnte ich mir nichts darunter vorstellen, aber als wir sie gefahren sind wars klar. Sie schrauben sich wie ein Korkenzieher oder eben ein Pigtail (Ringelschwänzchen) hoch um auf kleinstem Platz eine gewisse Höhe zu überwinden, für die man sonst weit mehr Gegend verbauen hätte müssen.

Am nächsten Tag wachten wir in unserem Motel in Custer zu Schneefall auf, im Lauf des Vormittags verdichtete er sich so, dass sogar Räumfahrzeuge fahren mussten:

Das nahmen wir zum Anlass, erstmal die umliegenden Höhlen zu besichtigen – da schneits weniger drin ;-)

Als erstes die Jewelcave – die ist, ich glaube, das drittgrösste Höhlensystem der Welt – wir haben nur einen minimalen Teil besichtigt, sind über 723 Stufen gelaufen, allerdings bis die anfingen durften wir mit einem Lift fahren ;o) Und, da bin ich super stolz auf mich, ich hab das ohne grosse Probleme geschafft, rauf wie runter! Ich glaube, meine Kondition ist mittlerweile wieder ganz passabel – die Runden um den See machen sich bezahlt…

Nach der Jewelcave sind wir nach Hot Springs gefahren, dort gibt es eine sehr interessante Ausgrabungsstätte. Ein grosses Sinkhole (irgendsowas wie eine eingebrochene Höhle) war in grauer Vorzeit das Grab vieler Mammuts, die sind dort hineingefallen und nicht mehr rausgekommen. Und dieses Sinkhole hat man entdeckt und gräbt grad ein Mammut nach dem anderen aus. Das ganze ist überdacht und hat ein kleines Museum dabei. Ausserdem kann man im Keller die Labors besichtigen, in denen die Knochen gesäubert und katalogisiert werden. Es gibt eine kleine Führung durch die Ausgrabung mit sehr interessanten Erläuterungen.

Anschliessend besichtigten wir die Wind-Cave, ein weiteres riesiges Höhlensystem. Hier erfahren wir, dass momentan im gesamten Parkbereich Stromausfall ist wegen des Schneesturms und die Jewel-Cave mittlerweile komplett geschlossen ist – hatten wir Glück!

So, im nächsten Bericht dann mehr Bilder vom Custer-State-Park!

2 Kommentare

  1. Gegenbesuch! Man, hier gibt es aber auch viel zu sehen :-)

    Ich geh‘ mal stöbern!

    Fein :-)

  2. Trolleira

    @Enja: Freut mich, dass Du mal zu Besuch kommst! :o)

    Hoffe, Dir gehts gut!

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