Canyons, Hoodoos und viel Sand

So, wie versprochen endlich mein Reisebericht. Ach, es war soooo schön! Wir hatten immer Sonnenschein, ausser einem Gewitter im Brycecanyon, genau dann, als ich den Sonnenuntergang fotografieren wollte.

Unser Flug ging von Sao Paulo nach Mexico City bis nach Las Vegas und von dort führte uns unsere Reiseroute über die Fire Wave zum Zion National Park, über die Johnson Canyon und Cottonwood Canyon Road zum Bryce Canyon, über den Burr-Trail zum Capital Reef NP, durchs Cathedral Valley, zum Canyonlands NP, über den Shefer-Trail und
die White-Rim-Road zum Arches NP, zum Mesa Verde NP, durchs Valey of the Gods auf den Moki Dugway zum Muley Point und Goosenecks State Park, ins Monument Valley, zu den Toadstools und Waheap Hoodos,zum Antelope Canyon und Horseshoe Bend, zum Grand Canyon South Rim, nach Sedona durch den Oak Creek Canyon und über die Route 66 zurück nach Las Vegas.

Ihr seht, wir hatten uns für die 3 Wochen ganz schön was vorgenommen. Einiges davon hatten wir schon vor ein paar Jahren auf unserer
ersten USA-Reise gesehen, wir waren gespannt, wie das alles heute aussieht, einiges davon mussten wir damals aus Zeitmangel auslassen, darauf freuten wir
uns besonders. Wir planten auch einige Trails zu wandern, ich war schon gespannt, ob sich mein Training das letzte Jahr ausbezahlen würde – vor einem Jahr hätte ich mir das Ganze nicht zugetraut. Dieses Jahr kam ich zwar an meine Grenzen und mein Mitreisender hat mich ganz schön gefordert, aber jetzt bin ich super stolz drauf, was ich alles geschafft habe! …und motiviert, das Training weiter zu verstärken, wir müssen ja schliesslich ein Ziel für nächstes Jahr haben ;o)

So, jetzt will ich Euch aber nicht länger auf die Folter spannen, es geht los! Steigt ein in unseren 4×4 Jeep, den wir in Las Vegas am Flughafen aus der Choice Line bei Alamo auswählen durften, und ich nehm Euch mit auf unsere Reise!

Vom Flughafen aus gings erstmal zum IHOP, Blueberry und Strawberry Pancakes frühstücken. Frisch gestärkt mussten wir noch ein paar Einkäufe tätigen, Bass Pro Outdoor Shop war wieder auf der Liste, ich brauchte dringend Trekking-taugliche Kleidung! Danach fuhren wir Richtung Las Vegas Boulevard – The Strip, wo sich unser Hotel, das Treasure Island befindet. Dieses Jahr hatten wir übrigens alle Hotels vorgebucht, war mal ganz angenehm, nicht jeden Abend suchen zu müssen, hat uns aber auch etwas in der Flexibilität eingeschränkt. Abends sind wir dann den Strip entlang gelaufen – Lichter, Party, Drinks – ich sag nur Octane 190!!

The Strip:

The Mirage – der Vulkanausbruch:

Früh am Morgen sind wir natürlich wach – 5 Stunden Zeitunterschied zu Brasilien. Da wir noch Lebensmittel einkaufen müssen,checken wir aus und fahren los, GPS sei Dank, finden wir auf der Strecke einen Starbucks zum Frühstücken und gleich daneben El Super – ein Supermarkt, der uns derart an zuhause erinnert – alles, aber wirklich alles auf Spanisch und vieles aus Mexico importiert. Das ist was, was uns echt auffällt – praktisch alle Sachen in den Geschäften haben zweisprachige Etiketten, viele Verkäufer sprechen mittlerweile Spanisch. Ich find das einfach klasse – Amerika, das immer denkt, für was eine zweite Sprache sprechen, Englisch spricht man überall auf der Welt, muss jetzt im eigenen Land eine Fremdsprache einführen! 

Nachdem wir Wasser, Bier, Bagles, Schinken und Tomaten eingekauft haben für unser Mittagspicknick, geht’s endlich los auf den Highway Richtung Springdale. Unterwegs kommen wir zum Valley of Fire SP, hier laufen wir den White Dome Trail – es ist heiß, über 35 Grad, aber die trockene Hitze vertragen wir ziemlich gut und lassen uns nicht abschrecken. Danach suchen wir den Parkplatz für die Fire Wave, eine Felsformation in Wellenform, weiß-rot gestreift. Im Lauf der Reise machen wir die Feststellung, dass viele Felsformationen, die in unseren Reiseführern (Reise Know How und Iwanowski) beschrieben sind, dadurch zum Hype geworden sind, vor allem unter Deutschen, andere Nationalitäten treffen wir dort selten.

Die Fire-Wave:

Nach der Fire Wave schauen wir noch ein paar andere Felsformationen entlang der Strasse an und fahren dann endgültig Richtung Springdale – Zion NP. Unser heutiges Hotel Desert Perl Inn, liegt malerisch am Fuße eines der roten Berge des NPs und ein kleiner Bach fließt munter hinter dem Hotelgarten entlang. Unser Zimmer ist eigentlich ein Apartment im ersten Stock, mit einem Balkon zum Garten, auf dem wir gleich mal ein Bierchen genießen, bevor wir uns an den tollen Pool begeben.

Der Elefant:

The Desert Pearl Inn – der Pool:


 

Ein Kommentar

  1. Sehr schön geschrieben, heute abend hätte ich gerne einen 190 Octane.

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