Canyons, Hoodos und viel Sand XVI

Mein Mitreisender ist schon um 5 Uhr früh wach und will den Sonnenaufgang ansehen, für mich heute viel zu früh und ich verweigere. Zum Frühstück holt er mich ab und wir wandern den Rim entlang zum El Tovar Hotel, die haben einen wunderschönen Esssaal, von dem aus man den Blick in den Canyon geniessen kann. Bevor wir auschecken laufen wir noch bis zum Bright Angel Trail Head. Auf der Fahrt raus aus dem Canyon passieren wir einen kilometerlangen Stau, das sind die Ausflügler, die den Memorial Day im Park verbringen wollen, was sind wir froh, dass wir heute nicht hier bleiben müssen…
Wir wollen nach Sedona und sehen uns auf dem Weg erst mal Flagstaff an. Dann geht’s weiter, ein bisschen auf der Route 66, dann über den romantischen Oak Creek Canyon nach Sedona. Und hier holt uns der Memorial Day wieder ein, vor der Stadt stehen wir schon im Stau bis zum Hotel. Hier haben wir ein Zimmer mit Terrasse und wunderschönem Blick auf die roten Berge, für die Sedona berühmt ist.

Am nächsten Tag haben wir den letzten Trail für diesen Urlaub geplant – wie die Zeit vergeht, wir denken schon ans Heimfliegen… Gleich früh fahren wir zurück in den Oak Creek Canyon, von wo aus der West Fork Trail weggeht. Der Weg ist nicht so anstrengend und schön schattig durch einen lichten Wald entlang des Flusses. Eine herrliche Wanderung, bei der wir des Öfteren den Fluss auf Steinen überqueren müssen, bis wir am Ende des Canyons ankommen, wo es nur noch durch den Fluss weitergehen würde.

Nach der Wanderung wollen wir nochmal ein bisschen Dirt Road fahren, unterwegs hat uns jemand die Shnebly Hill Road empfohlen, die durch die roten Berge hinter Sedona hochführt und einen wunderbaren Blick auf die Stadt hat.

Mehr Bilder, wie immer, in der Galerie hier.

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