Bananen bis zum Abwinken…

…hab ich ja momentan, deshalb musste ich mir wieder was einfallen lassen.

Da bin ich über ein Bananendessert gestolpert, dass hier in Brasilien einen etwas ausgefallenen Namen hat: doce de puta. Nein, ich werde ihn nicht übersetzen, nur soviel, laut Jorge Amado (ein bekannter brasilianischer Autor) hat es den Namen bekommen, weil es in einschlägigen Etablissements im Wartesalon gereicht wurde…

Lecker ist es trotzdem! Eigentlich ist es ja ein Bananenkompott, ich hab es in Einmachgläser gefüllt und werde es bei Bedarf zu Vanilleeis reichen.

Und da es so einfach zu machen ist, hier das Rezept zum Nachkochen:

Doce de puta:

1 kg Zucker

20 Bananen (Prata, das ist eine kleinere brasilianische Sorte. Mit den Nanica, das sind die, die in Deutschland zu bekommen sind, hab ich es noch nicht probiert, aber wenn die richtig reif sind, dürfte das auch funktionieren, dann vielleicht nur 15 Stück nehmen.)

Nelken und Zimt nach Geschmack

Den Zucker karamellisieren lassen (das dauert etwas!) dann mit ca. 500ml Wasser nach und nach ablöschen – vorsicht, spritzt gewaltig und der Karamell ist super heiss!

Bananen in Scheiben schneiden, in die Sosse geben, gemahlener Zimt (ca. 2 TL oder mehr oder auch gleich eine ganze Stange) und Nelken (ich hab 15 Stück dazu gegeben)

Das ganze solange kochen, bis es eine etwas rötliche Farbe angenommen hat oder eingedickt ist.

Fertig!

Und von den restlichen Bananen gibts Renates Bananenkuchen – Rezept folgt…

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